„Überspannungsschutz für E-Mobilität“ ist das fünfte Thema unseres neuen Blog-Specials

Blog-Special Teil 5 – Überspannungsschutz für Elektromobilität

 

Heute befassen wir uns mit dem Thema „Überspannungsschutz für Elektromobilität:

Elektromobilität wird unbestreitbar einer der Märkte der Zukunft sein. Das wachsende Bedürfnis der Menschen nach ökologisch sinnvollen und nachhaltigen Technologien wird die Zukunft der Personen- und Güterbeförderung verändern. Hand in Hand mit dem Ausbau der Infrasturktur, geht auch die Forderung nach uneingeschränkter Verfügbarkeit und Sicherheit. Und ein auf die Infrastruktur abgestimmter Überspannungsschutz ist hierbei ein essentieller Teil, nicht nur bezüglich der elektrischen Sicherheit der zum Einsatz kommenden Systeme, sondern vor allem auch zum Schutz der Elektrofahrzeuge. Denn wenn während eines Blitz- oder Überspannungsereignisses ein Elektrofahrzeug an der Ladestation angeschlossen ist, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit beschädigt, denn Fahrzeuge sind in der Regel nur bis zu 2,5 kV spannungsfest. Der Schaden am Fahrzeug kann sehr kostspielig werden, wenn Laderegler oder Batterie ersetzt werden müssen.

 

Einsatz von Überspannungsschutzgeräten (SPD) bezüglich der Ladebetriebsart:

Ladebetriebsarten 1 und 2

Die Ladebetriebsarten 1 und 2 beschreiben das Laden mit Wechselstrom an einer landesüblichen Schutzkontaktsteckdose oder einer ein- bzw. dreiphasigen Industriesteckdose. Der Überspannungsschutz sollte hier in der Ladestation installiert werden und zwar für die Stromversorgung als auch für die Datenkommunikation. In den meisten Fällen reicht für die AC-Stromversorgung ein Überspannungsschutzgerät vom Typ 2 (z.B. DS42S-230/G), besser noch ein Kombiableiter vom Typ 2+3 (z.B. DS42VGS-230/G) auszuwählen.

DS42VGS-230_G

Ladebetriebsarten 3 und 4

Die Ladebetriebsart 3 ist für das ein- bzw. dreiphasige Laden mit Wechselstrom, die Ladebetriebsart 4 für das Laden mit Gleichstrom (DC-Laden) an fest installierten Ladestationen vorgesehen. Der Überspannungsschutz sollte hier in der Ladestation installiert werden und zwar für die Stromversorgung als auch für die Datenkommunikation. In den meisten Fällen reicht für die AC-Stromversorgung ein Überspannungsschutzgerät vom Typ 2 (z.B. DS44S-230/G), besser noch ein Kombiableiter vom Typ 2+3 (z.B. DS44VGS-230/G). Für die Sicherheit auf der Kommunikationsseite sollte der Schnittstelle entsprechend ebenfalls ein Schutz vorgesehen werden. (z.B. MJ8-Cat6S für Ethernet-Anschluss).

MJ8-CAT6S_KESS_Citel

Unter Downloads finden Sie die jeweiligen CITEL-Broschüren um noch mehr darüber zu erfahren.